Innovationen mit Wirkung
Proaktive Bedrohungsalarmierung für Gefechtsfahrzeuge in Echtzeit
360°-Lagebild: Automatische Bedrohungserkennung auf jedem Terrain und bei jeder Sichtlage
Operativer Mehrwert auf einen Blick
✅ +330 % verbesserte Erkennung nach vorne Mehr Reaktionszeit in dynamischen Gefechtssituationen
✅ Zuverlässige Rundumerkennung Bedrohungen werden auch seitlich und im rückwärtigen Bereich erkannt – unabhängig von der aktiven Aufmerksamkeit der Besatzung
✅ Deutlicher Vorteil bei Nacht und eingeschränkter Sicht Verbesserte Wahrnehmung bei Dunkelheit, schlechter Sicht und hoher Belastung
✅ Entlastung der Besatzung Weniger permanente Beobachtung – mehr Fokus auf Auftrag und Entscheidungsfähigkeit
360°-Rundumsicht: Mobile Gefahrenabwehr für jedes Fahrzeug
Das innovative System erkennt Bedrohungen in einem Radius von bis zu 200 Metern und warnt die Besatzung unmittelbar akustisch sowie visuell. Dank einer robusten Magnetbefestigung lässt sich die Lösung ohne festen Verbau an jedem Gefechtsfahrzeug oder an stationären Objekten einsetzen. Damit bietet es proaktiven Schutz genau dort, wo herkömmliche Sensorik heute fehlt – flexibel, mobil und sofort einsatzbereit.
Projektdauer
11 Monate
Projektbeteiligte
Kdo Ausb, LVb Pz/Art
Implementierung
2025
Projektpartnerschaft
Gemeinsam mit dem Kommando Ausbildung und dem Lehrverband Panzer/Artillerie haben die Swiss Innovation Forces zu Gunsten der Bodentruppen diesen Lösungsansatz entwickelt.
Heer
Kommando Ausbildung
Lehrverband Panzer/Artillerie
Das lösenswerte Problem
- Aktuelle Bedrohungen entstehen (insb. im urbaneren Gelände) aus kurzer Distanz, sind schwer erkennbar und zunehmend asymmetrisch: panzerbrechende Waffen, improvisierte Sprengmittel sowie Aufklärungs- und Angriffsdrohnen erhöhen den Druck auf Besatzungen und Systeme.
- Die heutige Realität: Bedrohungen müssen aktiv gesucht werden. Sichtverhältnisse, Wetter, Nachtoperationen und physische Belastung reduzieren die Wahrnehmungsfähigkeit zusätzlich. Gleichzeitig bindet klassische Aufklärung wertvolle Kräfte, die an anderer Stelle fehlen.
- Das Resultat: reduzierte Reaktionszeit – und damit geringere Überlebensfähigkeit von Mensch und System.
Lösung
Die entwickelte Lösung kombiniert:
- optische Sensorik für Tag- und Nachtbetrieb
- KI-gestützte Erkennung von Personen und Fahrzeugen
- Klassifizierung in Bedrohung, Neutral und Freund
- Optischer und akustischer Alarm
- mobile Anzeige- und Bedienelemente
- modular aufgebaute Rechen- und Sensoreinheiten
Entscheidend ist der Ansatz: Statt komplexer Integration in bestehende Fahrzeuge setzt das System auf autonome, interoperable Module.
Diese können:
- ohne bauliche Anpassungen eingesetzt werden
- innerhalb kürzester Zeit an unterschiedlichen Fahrzeugen befestigt werden
- flexibel zwischen Plattformen verschoben werden
- magnetisch befestigt und auch stationär genutzt werden
So entsteht rasch und kosteneffizient eine neue Fähigkeit über verschiedene Fahrzeugtypen hinweg.
Mehrwert für die Truppe
Mehrwert für die Truppe
Im Rahmen von Tests mit Berufs- und Milizformationen des LVb Pz/Art konnte die Fähigkeit unter realitätsnahen Bedingungen erprobt werden.
Die ersten Resultate zeigen eine klare operative Verbesserung:
- signifikant schnellere Erkennung von Bedrohungen
- erhöhte Reaktionsfähigkeit der Besatzungen
- verbesserte Wahrnehmung bei Nachtoperationen
- zuverlässige Unterstützung auch ohne permanente aktive Beobachtung
Die Erkennung kleiner Drohnen ist aktuell noch limitiert und wird gezielt weiterentwickelt.
Das lösenswerte Problem
Lösung
Mehrwert für die Truppe
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